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Johannes Ockeghem: Missa Cuiusvis toni

Hinweis: Bei den ersten Exemplaren ist die Farbe auf dem Booklettitel nicht korrekt gedruckt. Die abgebildete Korrekturversion erhalten Sie auf Wunsch kostenfrei zugeschickt.

Erstmals auf CD, remastered von den Original-Masterbändern in hochwertiger 24 Bit/96 kHz-Auflösung. 1978 war die Schallplatte die erste Gesamtaufnahme dieser Messe auf einem Tonträger.

Aus damaligen Kritiken:

 »Ein außerordentlich lehrreiches und auch faszinierendes Experiment. Obwohl der informative Text die Messe als eindeutig phrygisch identifiziert und Heinrich sie auch in dieser Form eingespielt hat, wird dem Hörer die ganze Messe noch einmal in der mixolydischen Tonart vorgestellt, zusätzlich als Instrumentalsatz das Kyrie noch in lydisch und das Agnus Dei in dorisch. Die klanglichen Unterschiede sind verblüffend, und der Hörer kann sich kaum plastischer vorstellen, welch spezifische Charakteristik den einzelnen Kirchentonarten anhaftet. Da die Platte musikalisch hervorragend gelungen ist, kann sie bedenkenlos empfohlen werden.« (Musik und Kirche, 4/1979)

An extraordinarily instructive and also fascinating experiment. Although the informative text identifies the Mass as clearly Phrygian and Heinrich has also recorded it in this form, the listener is presented with the entire Mass once again in the Mixolydian key, with the Kyrie additionally in Lydian and the Agnus Dei in Dorian as instrumental movements. The tonal differences are astounding, and the listener can hardly imagine more vividly the specific characteristics of the individual church keys. Since the disc is musically outstanding, it can be recommended without hesitation.” (Musik und Kirche, 4/1979)


»Die Interpretation überzeugt in mehrfacher Hinsicht: Der Chor und ein Ensemble von Vokal- und Instrumentalsolisten verdeutlichen durch entschieden schlanke Tongebung und klare Phrasierung die kanonischen Strukturen des Werks. Wo die Stimmen im Tutti vereinigt sind, ist der Gesamtklang ausgeglichen und abgerundet. Die Deklamation ist plastisch, die Intonation sicher, was angesichts der Transposition durch Kirchentonarten eine Meisterleistung darstellt. Eine Aufnahme sowohl für den speziell musikwissenschaftlich Interessierten wie auch für denjenigen, den Chor-Kunststücke faszinieren.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.1980)

The interpretation is convincing in several respects: the choir and an ensemble of vocal and instrumental soloists clarify the canonic structures of the work through resolutely lean intonation and clear phrasing. Where the voices are united in tutti, the overall sound is balanced and rounded. The declamation is vivid, the intonation secure, which is a masterly achievement in view of the transposition through church keys. A recording both for those specifically interested in musicology and for those who are fascinated by choral feats.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.1980)




8-seitiges Booklet in Deutsch und Englisch mit beschreibendem Text des Musikwissenschaftlers und Schriftstellers Ernst-Jürgen Dreyer.

Das Textblatt mit weiteren Informationen zu dieser besonderen Komposition können Sie hier als PDF herunterladen:



Bestellnummer: JU 15211CD

Vertrieb: JPC

Irene Hammann: Sopran
Herbert Klein: Contra-Tenor
Paul Mühlschlegel: Tenor
Thomas Pfeiffer: Bariton

Petra G. Leonards: Zink, Blockflöte
Rainer Noack: Gambe
Renate Stephan: Orgelpositiv, Regal
Wolfdietrich Stephan: Regal, Krummhorn

Frankfurter Madrigal-Ensemble

Dirigent: Siegfried Heinrich